JahrdesFeuers

7 - Operation Schaljarß

Peraine 32 Hal

Nach mehrtägiger Erholung von den physischen und psychischen Strapazen der Warunkei erlebt Adele einen Traum, in dem sie den Leichnam des toten Kunibald vom Schlachtfeld trägt, meilenweit durch einen finsteren Sumpf führt und dort in einer Höhle ablegt.

Kurz danach treffen Delo von Gernotsborn und Bernfried von Ehrenstein nach erfolgreicher Schlacht an den Misaauen per Perldrachen auf dem schnellsten Wege zum Heiligtum der Hesinde, da Delo einen vieldeutigen Traum hatte. In diesem sieht er Adéle zusammen mit Kunibald von Ehrenstein, dem verstorbenen Vater von Bernfried.

Der Kanzler Tobriens berichtet, dass 26 Hal, als er selbst noch Oberst in der tobrischen Armee war, er selbst den Leichnam Kunibalds vom Schlachtfeld bei Mendena geschleppt hat. Er bat damals Boron um Vergessen, auf dass der Feind ihn nicht zwingen können, den Ort preis zu geben.
Bernfried wünscht die Gruppe zu begleiten, Delo kehrt aufgrund der Argumente der Helden zurück nach Perainefurten.
In diesem Moment trägt die Äbtissin Welfenstein einen zerschundenen Menschen herein, der sich als Widerstandskämpfer, Travin Bachental mit Namen, herausstellt.
Er berichtet, dass er beim Unheiligtum von Eslamsbrück ein Gespräch zwischen Azaril Scharlachkraut, dem Oberhaupt der Borbaradkirche und Mirona ya Menario belauscht habe. Man habe den angeblichen Fundort des Leichnams Kunibalds erfahren und biete ihn nun der Warunkei an, so dass diese den lang ersehnten Wunsch eines Untotenkönigs erfüllen könnten.
Travin sei beim Belauschen entdeckt worden, doch plötzlich sei die Baustelle von Untoten überschwemmt worden und er konnte gerade eben entfliehen. Er hetzte gen Osten, bis er erschöpft zusammenbrach, wo er von der Erzäbtissin aufgefunden wurde.
Aufgrund der Zeitnot entscheidet sich die Gruppe zusammen mit Travin gen Osten aufzubrechen, um den Leichnam zu finden, bevor die Xeeraner ihnen zuvorkämen.

Die Helden brechen auf. Es führt bei regnerischem Wetter durch die pervertierten Auen Xeeraniens. Gegen Abend finden sie einen verlassenen Dorfweiler, in dem sie Unterschlupf suchen, als plötzlich blutiger Regen vom Himmel fällt. Panisch treibt Travin die Gruppe in eine Scheune. Kurz darauf hört man draußen das laute Platschen von Gegenständen, die vom Himmel fallen. Ein Blick nach draußen zeigt, wie Gedärme, Augen und andere Körperteile den Blutregen begleiten. Am nächsten Morgen sind diese verschwunden.

Während der weiteren Reise, kommen die Helden durch eine Ortschaft, in dem sie an einem Borbarad-Gottesdienst teilnehmen. Abends wird bei der Suche nach Brennholz Yantur von einem kleinen Dorn getroffen. Die Stelle weitet sich mit der Zeit zu einer blutigen Beule aus. Als diese am kommenden Morgen aufgeschnitten werden muss, krabbelt Gewürm aus der Wunde.

Nach drei Tagen dringen die Helden geführt von der Erfahrung Travins und der Intuition Adeles in das Sumpfgebiet ein. Die Wege werden mit den Stunden immer morastiger und nur vorsichtig können die Pferde an den Zügeln geführt werden.
In der Nacht wird Zordan beinahe von einem riesigen asselähnlichen Wesen attackiert, dass er jedoch zur Überraschung der Magier mit einem Fulminictus vernichtet.

Am nächsten Tag hören die Helden einen kindlichen Schrei, dem sie folgen und die kleine Milena, einem Mädchen von acht Jahren aus den Fängen einer wandelnden Sumpfleiche befreien. Dankend führt sie die Helden in ein kleines Dorf, wo sich eine Gruppe Freischärler versteckt halten. Ihr Anführer Just, der Totengräber, führt die Helden nach einigen Gesprächen zu einem kleinen Hügel, in dem sich der unbefleckte Leichnam Kunibald von Ehrensteins befindet. Man beschließt diesen zu bergen, doch beobachtet man in der Ferne, aus der Richtung des Dorfes kommend, Rauchschwaden.
Eine große Gruppe Söldner und Hummerier attackiert das Dorf, ebenso eine Magierin und ein “unbesiegbarer” Legionär von Yaq-Monith. Unter größten Anstrengungen gelingt es die Söldner zu vertreiben und den Legionär im Sumpf zu versenken.

Comments

Zordan

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.